Einführung eines Metaverzeichnis-Dienstes im Land Berlin
Durch die Bereitstellung eines zentralisierten Mitarbeiterverzeichnisses aller Behörden im Land konnten Arbeitseffizienz und Datenqualität im IT-Dienstleistungszentrum Berlin verbessert werden.
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IT-Dienstleistungszentrum Berlin
Geschäftsbereich:
Systemmanagement
Ausgangssituation:
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Die verschiedenen Behörden auf Landes- und Bezirksebene im Raum Berlin/Brandenburg arbeiteten bisher auf Basis separater, von jeder Behörde selbständig geführter Kontaktdatenverwaltungen zusammen, um Ansprechpartner in anderen Behörden zu adressieren. Zwischen diesen verschiedenen Kontaktverwaltungen existierte keine inhaltliche Synchronisation. Datenbestände waren daher für jede Behörde unterschiedlich, in Bezug auf die gesamte Behördenlandschaft oft unvollständig und in Bezug auf die Datenqualität auf dem aktuellsten Stand.
Anforderungen und Ziele:
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Um die effiziente Kooperation zwischen den verschiedenen Behörden auf Landes- und Bezirksebene im Raum Berlin/Brandenburg zu erleichtern, plant das IT-Dienstleistungszentrum Berlin als öffentlicher IT-Dienstleister daher, seinen internen und externen Kunden die Teilnahme an einem neuen, zentralen Behördenmitarbeiterverzeichnisdienst auf Basis einer partialen Synchronisation der vorhandenen Netzwerkverzeichnisdienste anzubieten. Es sollte eine skalierbare Lösung geschaffen werden, die die vorhandenen Verzeichnisse konsolidiert, synchronisiert und zentralisiert, performant ca. 100.000 Kontaktdatensätze verarbeitet und dabei die Möglichkeit der Integration weiterer Verzeichnisdiensttechnologien wie openLDAP und eDirectory zulässt. Bei steigender Datenqualität sollten der Aufwand und damit die Kosten für die Erfassung und Pflege der Datensätze gesenkt werden.
Technologien:
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- Microsoft Identity Integration Server
- Microsoft SQL Server
Realisierung:
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Es werden auf Basis von Microsoft Identity Integration Server Technology multiple Verzeichnisdienste unterschiedlicher Technologie systemtechnisch integriert und datentechnisch synchronisiert.
Nutzen:
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Mit der Bereitstellung eines zentralen Behördenmitarbeiterverzeichnisses erwartet das ITDZ für sich selbst sowie seine Kundenbehörden die folgenden Effekte:
- Kostensenkung bei der Erfassung von Kontaktdaten durch Vermeidung von Mehrfacherfassung
- Kostensenkung bei der Pflege von Kontaktdaten durch Vermeidung von Mehrfachpflege
- Qualitätssteigerung bei Erfassung und Pflege der Kontaktdaten durch Nutzung von Wissensvorsprung und Zeitnähe seitens der übergeordneten Behörde, zu welcher der Mitarbeiter des korrespondierenden Kontaktdatensatzes gehört
- Erhöhung der Aktualität der Einträge
- Erhöhung der Performance